Freitag, den 27. Mai 2011 um 14:24 Uhr
Manfred Albrecht
Aktualisiert ( Freitag, den 27. Mai 2011 um 14:28 Uhr )
Montag, den 23. Mai 2011 um 15:39 Uhr
Kristian-Peter Stange
Schluss mit dem Verschieben von Flugrouten auf unsere Nachbarn und der Flugroutenmalerei ! Unsere 11 Forderungen an die gewählten Volksvertreter in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Erkner ! Der Öffentlichkeit zur Kenntnis!
Erkner, 16.05.2011 (Download)

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Aktualisiert ( Montag, den 23. Mai 2011 um 15:48 Uhr )
Montag, den 31. Januar 2011 um 18:53 Uhr
Bernd Puhle
Sehr geehrter Herr Mücke! 25.01.2011 Wir haben zur Kenntnis genommen, dass Sie mit dem einstimmigen Beschluss in der Fluglärm-Kommission FLK und auf der Demo in Schönefeld Zustimmung für die Interessen von Zeuthen und Lichtenrade bekundet haben. Dass Sie sich in der Angelegenheit abknickender Routen für die Interessen der Zeuthener Bürger einsetzen, ist ja sehr löblich. Leider vergessen Sie dabei, dass Sie eigentlich der Bürgermeister von Schulzendorf sind. Schulzendorf ist die am meisten betroffene Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald. Damit gehören die Bürger von Schulzendorf zu den Schwerstbetroffenen des Projektes BBI. Sie müssen sich um sozialen Abstieg und um ihre Gesundheit zu Recht Sorgen machen. Egal, wie die Routen verlaufen, Schulzendorf hat den Lärm immer aus erster Hand. Daher ist für uns die Flugroutendiskussion nur ein Ablenkungsmanöver, an dem Sie sich aber nach Kräften beteiligen. Für Schulzendorf bringt die abknickende Route der Südlandebahn nur eine andere Verteilung des Lärms im Ort. Zu den Größenordnungen. Nach den Windverhältnissen gibt es eine statistische Verteilung auf der Ostseite des Flughafens von 80% der Landungen (etwa 280 Tage pro Jahr) und 20% der Starts (etwa 70 Tage pro Jahr). Die vorgeschlagenen abknickenden Routen gelten ausschließlich für die startenden Flugzeuge. Die Landungen können aus Sicherheitsgründen nur auf einer geraden Route erfolgen. Nach Ihrer Meinung sollen nun die unter den Geradeaus-Routen wohnenden Bürger des Eichbergs, die schon an 280 Tagen durch den Landeverkehr belastet werden, natürlich auch noch die Belastung der übrigen Tage mit startenden Flugzeugen ertragen. Auch Ihnen sollte daher klar sein, das die sogenannten „alten“ Routen nicht die Lösung sein können. Trotzdem propagieren Sie die Rückkehr zu den „alten“ Routen in der Öffentlichkeit. Der Flächennutzungsplan sieht den Eichberg als reines Wohngebiet vor. Hierfür sind Sie beauftragt, den Schutz der Bürger sicherzustellen. Die Unterstützung der Bürger haben wir bei Ihnen mehrfach angemahnt. Trotzdem ist keine Aktivität von Ihnen außerhalb der Schutzgemeinschaft zu erkennen. Ich fordere Sie daher auf, trotz Ihres „globalen“ Denkens, sich für die Interessen Schulzendorfs, deren Bürgermeister Sie sind, einzusetzen. Schließen Sie sich endlich der Forderung nach einem Baustopp für den Standort Schönefeld an und tun Sie etwas für die betroffenen Bürger. Die bisher verschwendeten Gelder können kein Argument sein, denn andererseits müsste eine großflächige Umsiedlung erfolgen. Die Schallschutzmaßnahmen, die durchgeführt werden sollen, sind völlig unzureichend und auf der anderen Seite auch unzumutbar. Unsinnige Bauvorhaben muss man abbrechen, damit nicht noch größerer Schaden entsteht. Setzen Sie sich endlich für die Interessen Schulzendorfs ein und nehmen an den Demonstrationen teil, auf denen diese Interessen vertreten werden. Bernd Puhle Fraktionsvorsitzender BürgerBündnis freier Wähler
Die Antwort des Bürgermeisters vom 28.01.2011
Sehr geehrter Herr Puhle, Ihren "offenen Brief", datiert am 25.01.2011, habe ich am 26.01.2011 erhalten, vielen Dank. Wir beide wissen, dass Ihre Darlegungen in diesem Schreiben nicht der Wahrheit entsprechen. Wir beide wissen auch, warum Sie so etwas verbreiten. Deshalb stimmen Sie mir sicher auch zu, dass eine inhaltliche Beantwortung meinerseits überflüssig ist. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
Mit freundlichen Grüßen Markus Mücke Bürgermeister Gemeinde Schulzendorf Richard-Israel-Straße 1 15732 Schulzendorf Tel : 033762 43112 FAX : 033762 43166 WEB: http://www.schulzendorf.de
zum Download
die Sonderausgabe des Schulzendorfer Weckers vom 02.01.2011
Aktualisiert ( Montag, den 31. Januar 2011 um 19:36 Uhr )
Mittwoch, den 15. Dezember 2010 um 19:49 Uhr
Gernut Franke
Am 11. Dezember 2010 fand nun auch in Schulzendorf eine Informationsveranstaltung mit Bürgerfragestunde zu den Flugrouten statt. Originaltonauszüge der Beiträge finden Sie auf www.schulzendorfer.de und etwas ausführlichere Textaussagen finden Sie auf www.eichwalder -nachrichten.de. Da ich emotional bewegt und dadurch auch aufgeregt war war mein Beitrag teilweise unverständlich, hiermit möchte ich Gelegenheit geben meinen Vortrag nach zu lesen. Ich begrüße sie recht herzlich liebe Schulzendorfer und Gäste aus unseren Nachbargemeinden. Sehen sie es mir bitte nach, das ich nicht so redegewandt bin und daher das Meiste ablesen muss. Flugroutenkurzvita: Der von der Schutzgemeinschaft und dem BVBB beauftragte Experte Herr Faulenbach da Costa ist Flughafenplaner und war auch in der Anfangsphase mit Schönefeld befaßt. Ziel der Auftragsvergabe war eine Information darüber, wie die DFS vermutlich Flugrouten für die Region festlegen würde. Das der Entwurf der DFS fast deckungsgleich mit dem Entwurf von Herrn Faulenbach da Costa ist, zeigt den Indiz dafür, das es nur wenige Möglichkeiten einer Optimierung geben kann. Herr Faulenbach da Costa hielt neben die Referaten in Diedersdorf und Zeuthen auch ein Referat zur Untersuchung der möglichen Flugrouten, vor Gemeindevertreter der Umlandgemeinden Schönefeld und neu betroffenen Gemeinden in Großbeeren, machte dabei wichtige Anmerkungen wovon Einige entscheident für die Zukunft des BBI sind, hier nur ein paar Sätze: - Schönefeld ist volkswirtschaftlich eine Verschwendung und wäre beim Raumordnungsverfahren in der ersten Runde herausgefallen - BBI ist nicht zukunftsfähig, da nicht erweiterbar - Hat eine deutlich schlechtere Situation als Frankfurt/ Main - Nachtflugbedarf besteht nicht - Es gibt keine Sicherheit ob Flugroutenvorschläge Berücksichtigung finden - Den Fluglärm kann man nur demokratisch verteilen Das Referat dazu kann man sich von diversen Webseiten beschaffen wie z.B. www.schulzendorf.de oder www.bvbb-ev.de Schon alleine diese Bemerkungen eines renommierten Fachmannes lassen erkennen das mit dem Hin- und herschieben von Flugrouten der Standort nicht besser wird. Die Fluglärmkommision kann zwar diverse Vorschläge machen doch die letzte Entscheidung trägt und muss die Deutsche Flugsicherung verantworten Flugrouten werden ständig geändert, wenn die Notwendigkeit es erforderlich macht. Um manche Flughäfen gab es schon 8 – 25 Änderungen. Höchstmögliche Sicherheit, das Flugrouten unverändert bleiben, gibt es an einen falschen Flughafenstandort nicht. Wichtig sind nicht nur die Flugrouten sondern auch die Lärmauswirkungen. Zu den Lärmauswirkungen hat der bekannte Fachmann, Professor. Dr. Ing. Habil. Ausgustin eine Untersuchung angestellt, die sich zwar auf die Westrouten bezieht doch aussagekräftig genug ist.
Hieraus einigige Zitate: Es ist völlig unverständlich, dass die DFS nachdem die BI-Protestwellen hochzuschlagen begannen, versucht hat, die dazugehörenden Bürger über Flughöhen über ihren Köpfen zu informieren, wissend, dass damit überhaupt keine Aussage über eine bestimmte Lärmbeaufschlagung möglich ist.
Hinzu kommt noch, dass die so angegebenen Flughöhen falsch bzw. zumindest unverständlich sind. Die Flughöhen der einzelnen Flugzeugtypen unterscheiden sich nämlich in der gleichen Flugentfernung im Extremfall hinsichtlich ihrer Mittelwerte wie 1 : 2 und sind darüber hinaus auch noch innerhalb einer Flugzeugklasse stark abhängig von der Auslastung der Flugzeuge sowie vom Flugregime (Steigverhalten, Schubwahl, usw.), das im wesentlichen von der jeweiligen Crew in Abstimmung mit den zuständigen Fluglotsen ohne weiteres um +/- 20% schwanken kann. Daraus folgt, dass die Angabe einzelner Höhenwerte in bestimmten Entfernungen unsinnig ist.
Hinzu kommt das gewisse Basisdaten von der DFS und Flughafen Berlin Schönefeld GmbH vorenthalten werden.
Diese Untersuchung finden sie auf den Webseiten des BVBB: Überschrift „ Viel Lärm um nichts“ oder besser noch“ Viel nichts um Fluglärm“!
Ich zitiere vor meine Schlussworte das Fazit aus dieser Untersuchung.
Fasst man die gefundenen Ergebnisse noch einmal zusammen, dann kann man feststellen, dass die befürchteten Lärmbelastungen Berlins und vieler Orte Brandenburgs, wie z.B. Potsdams, bei Kenntnis der hier gezeigten Randbedingungen eine Fiktion sind.
Die für die ganze Flughafenmisere verantwortlichen Lobbyisten und die regierenden Politiker, die es besser wissen müssten, schweigen weiter oder unterstützen noch Protestbewegungen aus nicht betroffenen Gebieten gegen den selbstverschuldeten Unsinn, den sie mit der Wahl des am wenigsten geeigneten, also falschen Standortes, selbstherrlich heraufbeschworen haben. Sie lügen dem Volk weiter in die Tasche, wie wichtig dieses Infrastrukturprojekt, dieser „Leuchtturm“ für die Länder Berlin und Brandenburg ist – das als Luftfahrtdrehkreuz die große Zukunft verspricht, verschweigen aber, dass in Sperenberg der neue Großflughafen ohne all’ die hemmenden Nebenbedingungen wahrscheinlich längst seinen regulären Betrieb aufgenommen hätte.
Es zeigt sich ferner, dass alles Hin- und Herschieben von Flugrouten in einem so dicht besiedelten Flughafenumfeld weder wesentliche Lärmentlastungen ermöglicht, noch für die dann verbleibenden Lärmbetroffenen, gleich, ob „Alt-„ oder „Neu-Betroffene“, zufrieden-stellende Lebensbedingungen erzielt werden können. Es bleibt die einzige Schlussfolgerung, dass sich alle Bürgerinitiativen nun endlich zu einer großen Massenbewegung zusammenschließen und mit aller zu Gebote stehenden Macht die Politik unüberhörbar zwingen sollten, dieses Flughafenvorhaben aufzugeben und endlich an einem geeigneterem Standort neu zu verwirklichen – ohne wenn und aber – denn jetzt haben sie ja endlich selbst zugegeben, dass mit dem Konsensbeschluss ohne Not und wider besseren Wissens und den Rat der Fachexperten der falsche Standort gewählt worden ist – - - - – - es sind schon ganz andere „Großvorhaben“ durch den Willen des Volkes nach einer fast Fertigstellung stillgelegt und in „Vergnügungsparks“ oder „Museen“ umgewandelt worden, wenn ich nur an den „Schnellen Brüter“, das KKW Kalkar, das KKW „Mühlheim/Kärlich“, oder die Chipfabrik in Frankfurt/Oder, oder – - – oder – - – denke. Gegen die „Milliarden“, die zur Rettung von Banken aufgewendet wurden sind die „paar Milliarden BBI“ geradezu „peanuts“ und selbst dann nicht ganz verloren, wenn aus dem „Dr. Schwarz-Bau“ schließlich ein tolles Messegelände entwickelt wird. Prof. Dr.-Ing. habil. Erhard Augustin
SCHLUSSWORT: Der BVBB bleibt dabei, dass er sich nicht an der Flugroutendiskussion beteiligt. Dies geschieht in Kenntnis der Rechtsvorschriften und der Verantwortung für Flugrouten. Das Recht und die Verantwortung liegen ausschließlich bei der Deutschen Flugsicherung. Der BVBB hat die in den Festlegungen der Lärmumgriffe fehlenden Flugrouten seit 2001 bei den Anhörungen, in Hunderten von Einwendungen Betroffener und in Klageschriften immer wieder problematisiert. Der BVBB wird bis Februar 2011 ein Konzept“ Zukunft BBI öffentlich machen. Erstmalig werden voraussichtlich noch vor Weihnachten die Eckpunkte des Konzepts vorgestellt Dieses Konzept ist die Antwort des BVBB auf die Behauptungen, man kann den BBI nicht stoppen, da sei schon so viel Geld ausgegeben worden. Diese Behauptung ausgerechnet von Politikern die Milliarden in den Sand setzen ist unglaubwürdig, dienen als reine Schutzbehauptungen zur Gesichtswahrung Doch sie haben ja nun selbst zugegeben, das der BBI eine sachfremde Entscheidung war und einen politischen Hintergrund hatte. Wir die betroffenen Gemeinden und Bürger sollten nicht mehr bereit sein sachfremde Entscheidungen hinzu nehmen, die Folgen werden immer mehr sichtbar.
Liebe Nachbarn, liebe Schulzendorfer- Wenn Unrecht zu Recht wird ist Widerstand Pflicht! Darum Baustopp und schnellste Entwicklung Sperenberg zum dauerhaft tragfähigen BBI. Helfen sie mit das Brandenburg und Berlin einen privat finanzierten und selbsttragenden Flughafen mit Alleinstellungsmerkmal in Deutschland bekommt, bringen sie das in Demonstrationen und Briefen an von Ihnen gewählten Abgeordneten zum Ausdruck.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit
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